Wie fängt man an?

 

Die Praxis II

Das Naseschweben ist eine Übung für Fortgeschrittene. Üben Sie häufig landen und wieder starten. Wenn diese ersten Schritte sicher funktionieren, heben Sie den Heli einmal auf 1,5m an.

Sie werden sehen, dass der Heli ab einer gewissen Höhe wesentlich ruhiger wird, nämlich dann, wenn der Bodeneffekt nachlässt. (Der Bodeneffekt entsteht beim schweben in geringer Höhe, es bildet sich dann ein Luftpolster unter dem Hauptrotor, dessen Verwirbelungen den Heli unruhiger machen.)

Schweben Sie schließlich auch, wenn der Wind etwas bläst!

Die nächsten Schritte ergeben sich meist automatisch:
Man fliegt etwas herum, während das Heck immer auf einen gerichtet ist. Man dreht die Nase etwas nach rechts oder links, später stärker, bis man schließlich den Heli auch in der Seitenansicht beherrscht.

Der nächste Schritt ist das Naseschweben, d.h. der Heli schwebt Nase (seiner) an Nase (Ihrer) und schließlich folgt die erste 8.

Bei durchschnittlich 2-3 Flugtagen pro Woche sollte man von einem halben Jahr ausgehen, bis es soweit ist.

Scale-Fliegen

Es gibt noch unendlich viele Möglichkeiten, Figuren mit einem Heli zu fliegen. Die Modell-Helis können auf Grund der hohen Rotordrehzahl auch Figuren fliegen, die für die großen Vorbilder unmöglich wären. Z.B. Loopings, Rollen und Rückenflüge. Diese Art zu fliegen nennt sich "3D-Fliegen".

Im Gegensatz dazu versucht man beim "Scale-Fliegen" die Flugeigenschaften der großen Helis zu imitieren. Während der 3D-Flug meist sehr schnell ist, ist der Scale-Flug sehr langsam. (Paradoxer weise ist das langsame fliegen einer Kurve viel schwieriger, als mit hoher Geschwindigkeit.)

Dieser Flugstil ist besonders eindrucksvoll, wenn statt mit Trainern mit Rümpfen geflogen wird, also den massstabsgetreuen Nachbildungen der großen Helis. (s. Bild links)

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(Die Praxis)